07.02.2012
„6,5 Prozent sind für uns nicht nachvollziehbar“ Kein Nachholbedarf – Einkommen seit 2008 um 9 Prozent gestiegen – Arbeitsplätze krisensicherer machen
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser zur Tarifrunde 2012
Berlin. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat die Forderungsempfehlung der IG Metall nach einer Tariferhöhung von bis zu 6,5 Prozent kritisiert. „In dieser Höhe ist die Forderung für uns nicht nachvollziehbar“, erklärte Gesamtmetall-Präsident
Martin Kannegiesser am Dienstag. „Die Gewerkschaft kann maximal 3 Prozent mit wirtschaftlichen Kennziffern begründen. Für die restlichen 3,5 Prozent gibt es keine belastbare Grundlage.“
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03.02.2012
Mit dem dualen Studium die Fachkräfte von morgen sichern
Nordhessischer Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen und Duales Studium Hessen veranstalten ersten Praxisdialog zum dualen Studium
Kassel. Im Haus der Arbeitgeberverbände tauschten sich 30 Geschäftsführer und Personalverantwortliche der regionalen Wirtschaft mit Hochschulen und Berufsakademien zum dualen Studium aus.
„Der Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften wächst. Der demografische Wandel erschwert bereits heute, geeignetes Personal in ausreichendem Maße zu finden. Die Fachkräfte von morgen sichern – das ist die Herausforderung der Zukunft. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist das duale Studium ein zeitgemäßes Instrument der eigenen Personalentwicklungsstrategie, um hoch motivierte und leistungsbereite Jugendliche zu rekrutieren“, erläutert
Klemens Diezemann, Geschäftsführer des Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen.
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01.02.2012
„Keine leichtfertigen Forderungen aufstellen“ – Arbeitsplätze und Betriebe krisensicherer machen
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser zur Tarifrunde 2012
Berlin. Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall,
Martin Kannegiesser, hat Forderungen aus einigen Bezirken der IG Metall nach Einkommenserhöhungen um bis zu 6,5 Prozent als leichtfertig kritisiert. Damit entferne sich die Gewerkschaft vom erfolgreichen gemeinsamen Kurs während der Krise und riskiere eine Gefährdung der Betriebe in unsicheren Zeiten, warnte Kannegiesser auf der
Neujahrspressekonferenz des Verbandes. Von einem Nachholbedarf könne keine Rede sein. „In den Jahren 2009 und 2010 hätten wir sogar Lohnsenkungen erwarten und verlangen können. Dies wäre aber ein unzumutbarer Bruch mit einer verlässlichen Linie gewesen", sagte Kannegiesser und mahnte: „Dasselbe gilt in die andere Richtung."
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27.01.2012
Verhandlungsführer Dr. Kulenkamp: „Forderungsempfehlung von ‚6 oder 6,5 Prozent’ wirtschaftlich unangemessen!“
M+E Mitte zur Forderungsempfehlung der IG Metall
Frankfurt am Main. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeberverbände von M+E Mitte, Dr. Eduard Kulenkamp, hat die Forderungsempfehlung der IG Metall von „6 oder 6,5 Prozent“ als wirtschaftlich unangemessen bezeichnet. „Die Betriebe der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben Wort
gehalten und 800.000 Jobs über die Krise gerettet – und das trotz einer
teils dramatisch gesunkenen Auslastung. Jetzt geht es darum, gemeinsam
den Erfolgskurs zu halten“, sagte
Kulenkamp am Freitag.
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25.01.2012
Die Zahlen der Metall- und Elektro-Industrie im November 2011
Auftragseingänge im Aufwind - Umsatzwachstum abgeschwächt - Beschäftigungsaufbau ungebrochen - Fasbender: "Wir müssen uns auf einen normalen Abschwung vorbereiten!"
Frankfurt am Main. Im November 2011 steigerte die hessische Metall- und Elektro-Industrie die
Auftragseingänge wieder deutlich um
14 Prozent, die Umsätze allerdings nur noch um 2,5 Prozent.
Die Beschäftigung – ein nachlaufender Indikator – wuchs gegenüber November 2010 um
knapp 5 Prozent. In der M+E-Industrie arbeiteten im November 2011 wieder
210.320 Festangestellte. Das sind 9.400 Stammarbeitsplätze mehr als vor einem Jahr. Dieser Wert ist nicht mehr weit entfernt vom Höchststand von 212.000 im September 2008 vor der Krise und ein Wiederaufbau von nahezu 13.600 seit dem Tiefststand im Mai 2010.
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20.01.2012
Staatssekretär Hirschler ehrt 10 beste Hessen bei der 43. Internationalen Physik-Olympiade
Erfolgreiche Kooperation mit Hessenmetall und Schunk Group - MINT-Nachwuchs dringend gesucht
Wiesbaden/Frankfurt/Heuchelheim. Staatssekretär Dr. Herbert Hirschler, Gerhard Federer, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, und Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Hessenmetall zeichneten heute die zehn besten Hessen der 43. Internationalen Physik-Olympiade im Rahmen einer Feierstunde bei der Schunk Group in Heuchelheim aus. Bei diesem Wettbewerb bearbeiten Schülerinnen und Schüler freiwillig anspruchsvolle Physikaufgaben und stellen ihre Kompetenz unter Beweis. Die besten Physik-Schüler Hessens werden in den nächsten Runden gegen andere Bundesländer antreten um ein fünfköpfiges Deutschlandteam auszuwählen, das vom 15. bis 24. Juli 2012 in
Tallinn & Tartu gegen Teams aus der ganzen Welt antritt.
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20.01.2012
Baden-Württemberg: Tarifvertrag Kurzarbeit und Beschäftigung wird fortgeführt
Südwestmetall-Chef Dr. Dulger: Bundesregierung muss gesetzliche Regelungen zur Kurzarbeit wieder in Kraft setzen

Die Tarifpartner der baden-württembergischen M+E-Industrie haben sich auf eine Fortführung des während der letzten Wirtschaftskrise geschlossenen Tarifvertrags zur Kurzarbeit und Beschäftigung verständigt. „Damit haben wir unsererseits die tariflichen Voraussetzungen geschaffen, dass die Betriebe auch in einem künftigen Abschwung Beschäftigung sichern können“, sagte IGM-Bezirksleiter
Hofmann. Beide Tarifparteien betonten, dass dies alleine jedoch nicht ausreiche, um die Betriebe im Krisenfall wirklich zu entlasten. Nun sei die Bundesregierung am Zug. „Sie muss die gesetzlichen Regelungen zur Kurzarbeit, die in der letzten Krise gegolten haben, wieder in Kraft setzen“, sagte der Südwestmetall-Vorsitzende
Dulger.
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17.01.2012
hobit - Hochschul- und Berufsinformationstage für Schüler vom 24. bis 26.01.12
hobit 2012 im Wissenschafts- und Kongresszentrum "darmstadtium"
Darmstadt. Alljährlich in der letzten Januarwoche können sich Oberstufenschüler aus der Metropolregion Rhein-Main drei Tage lang auf der hobit („Hochschul- und Berufsinformationstage“) in Darmstadt über Studium und Berufsausbildung informieren und kommen ihrer Berufswahl ein Stück näher.
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