Horizont Team 2008
Horizont Group GmbH – „Job Rotation“
Teilnehmer: Noman Khan, Nicole Graf, Mareike Fink, Christine Rein, Katharina Gorthe
Ausbilder: Steffen Müller
Durch den häufigen Abteilungswechsel in der Zeit als Auszubildender, stellten die Teilnehmer fest, dass dadurch ein besseres Verständnis für Kommunikation und Abläufe entsteht. Diese Vorteile werden nun durch die „Job Rotation“ auch für alle anderen Angestellten nutzbar. Ziel ist es, durch Tagespraktika Einblicke in andere Abteilungen zu gewinnen.
Was ist aus dem Projekt geworden?Nach einer Umfrage im Unternehmen, die breite Zustimmung zum Projekt signalisierte, fanden erste Tagespraktika erfolgreich statt. Es wurden Lernziele für die Rotierenden gesetzt und in einem Abschlussgespräch Erfahrungen ausgetauscht. Für das „Praktikum“ erhalten die Mitarbeiter außerdem ein Zertifikat. Für neue Mitarbeiter ist diese Art des Kennenlernens nun verpflichtend.
Stimmen der Teilnehmer
Christine Rein war bei dem Projekt beteiligt, beendet demnächst ihre Ausbildung bei der horizont group gmbh und wird dort weiter in der Exportabteilung der Division Agrartechnik arbeiten. „Durch das Rotieren der Auszubildenden“, sagt sie, „ist die Möglichkeit gegeben, sich wirklich über das ganze Unternehmen und die verschiedenen Arbeitsprozesse einen Überblick zu verschaffen.“
Aussagen der Teilnehmer an der „Job Rotation“:
Fragen:
1.)Wie schätzen Sie den Nutzen (für sich/für die Firma) des Rotierens ein?
2.)Welche Vorteile gibt es?
3.)Würden Sie noch einmal daran teilnehmen?
Ursula Spinnler: Für mich hat das Rotieren den Vorteil gebracht, dass ich dadurch einen
besseren Einblick in die Arbeit meines Kollegen gewonnen habe. Man lernt die Arbeitsabläufe kennen, sieht die Unterschiede und kann dadurch auch nachvollziehen, wenn manchmal etwas evtl. länger dauert. Es war also sehr informativ und hilfreich. Ich würde jederzeit wieder an einer Job-Rotation teilnehmen.
Bernd Meischke: Man schaut dadurch über den eigenen Tellerrand hinaus.
Dies hat den Vorteil, dass man je nach Dauer des Austausches flexibler wird und vielleicht auch einmal in anderen Abteilungen eingesetzt werden kann. Man lernt Kollegen(innen) besser kennen, kann deren Probleme nachvollziehen und ist in manchen Dingen aufgeschlossener. Ich würde auf jeden Fall noch einmal teilnehmen.