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Ulrich Kirsch
Dr. Ulrich Kirsch
Kommunikation und Presse
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21. HESSENFORUM

ZUR INNOVATION VERDAMMT!

Schöpferische Unternehmer – kreative Unternehmen



(v.l.n.r. Franz-Josef Fischer, Dr. Michael Kassner,  Martin Leutke, Dr. Jörg Wolfram Kremer, Rita Forst)








Prof. Dieter Weidemann Vorstandsvorsitzender HESSENMETALL:
Innovationsbeschleunigung im Mittelstand.
Begrüßung_und_Einführung



Dr. Thilo Sarrazin Vorstandsmitglied Deutsche Bundesbank:
Innovationsfinanzierung und Risikomanagement? Wie kommen Banken und Unternehmen nach der Krise zu einer neuen Wachstum sichernden Balance? (Die Charts zum Vortrag als pdf-Datei)



Podiumsdiskussion: Kreative Lösungen in der M+E Industrie
Moderation: Martin Leutke, Leiter ZDF-Landesstudio Hessen





Dr. Jörg Wolfram Kremer, Henschel Antriebstechnik GmbH, Kassel:
Ist Insourcing besser? Warum lohnt es sich wieder, die Produktion aus Osteuropa nach Deutschland zurückzuholen?

Rita Forst, Adam Opel GmbH, Geschäftsführerin Engineering, Rüsselsheim:
Das Auto der Zukunft – die Zukunft des Autos.

Beim Paradigmenwechsel der Mobilität sei eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auf deutschen Straßen das Ziel. „Der Königsweg zur Realisierung einer CO2-freien Mobilität ist freilich noch nicht gefunden. Aber man muss jetzt beginnen“, sagt Rita Forst, Geschäftsführerin Engineering der Adam Opel GmbH. Zurzeit stünden wir vor einem großen technologischen Umbruch, der gemanagt werden müsse. Zwei beherrschende Themen seien Opel so wichtig, dass sie ganz besonders intensiv daran arbeiteten: Alternative Antriebe und innovative Fahrzeugkonzepte. Das Engineering von Opel setze dabei auf das Konzept eines Elektroantriebs mit konventionellem Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerer wie beim Ampera. In ihm sieht Rita Forst die richtige Antwort auf das, was heute geboten ist: Bei diesem Elektroantrieb sorge ein zusätzlicher Verbrennungsmotor für Energie und mehr Reichweite bei Überlandfahrt. Und doch weiß Rita Forst heute schon, dass dies nur ein Zwischenschritt ist. „Ich kann mir vorstellen, dass wir im Stadt- und Regionalbetrieb tatsächlich auf reine Elektroantriebe setzen. Für längere Fahrten wird sich aber die Brennstoffzelle durchsetzen“.


Dr. Michael Kassner, Siemens AG, Region Mitte: Wie ist es möglich, mit
Umwelttechnik das Geschäft zweistellig zu steigern?

Große Umstellungen gebe es auch bei den „grünen“ Technologien. Heute noch die Vorboten einer so genannten „low carbon economy“ mit deutlich geringeren CO2-Emissionen pro Wertschöpfungseinheit, würden sie schon morgen allein aufgrund ihrer deutlich besseren Ressourceneffizienz die Märkte bestimmen. „Siemens sind die, die Antworten geben. Die Siemens AG gilt als der Inbegriff der klassischen deutschen Industrie. Heute ist sie eines der größten Green Tech-Unternehmen der Welt. 23 Milliarden Euro des 76 Milliarden umfassenden Gesamtumsatzes der Siemens AG stammten 2009 bereits aus dem Umweltgeschäft“, sagte Dr. Michael Kassner, Siemens Geschäftsleiter Region Rhein Main in Frankfurt mit 10.000 Mitarbeitern. Siemens habe deutsche Industriegeschichte geschrieben. Von der ‚Bank mit angeschlossener Elektroabteilung’ über ‚Wenn Siemens wüsste, was Siemens alles weiß’, habe Siemens den Hauptdarsteller in den öffentlichen Diskursen zum wirtschaftlichen Geschehen in Deutschland gegeben. In den letzten Jahren habe sich Siemens wieder fundamental gewandelt. Nur diesmal habe die Öffentlichkeit es kaum bemerkt. Eine marktgeleitete Dynamik sei entfacht und eine Strategie entwickelt worden, die auf Pioniertum, integrierte Lösungen aus einer Hand und Nachhaltigkeit setze.


Franz-Josef Fischer, GF Gesellschafter Jäger Direkt & Co KG, Reichelsheim:
Wie funktioniert das mit der guten Stimmung? Die Strahlemann-Initiative!

Franz-Josef Fischer, Geschäftsführender Gesellschafter der Jäger-Fischer GmbH & Co. KG, Reichelsheim, ist davon überzeugt, „dass in jedem Menschen Talente und ungeheure Potenziale stecken, die nur aktiviert werden müssen“. Man müsse nur für ein wirkliches Miteinander sorgen – wie in einer Familie. Der Erfolg gibt ihm recht. Gemeinsam mit seinem Partner hat er aus einer Garagenfirma ein Unternehmen mit heute 170 Beschäftigten und einem Umsatz von 36 Millionen Euro gemacht, davon drei Millionen in den Niederlanden und drei Millionen in Österreich. Als Hersteller von elektrotechnischen Produkten hat Jäger Direkt sich auf das Segment der Hausinstallation und der Baustelleneinrichtung konzentriert. Die Mitarbeiter würden individuell gefördert und nach ihren Stärken eingesetzt. Gemeinsam mit den Kunden würden neue Ideen entwickelt und umgesetzt. Und gemeinsam engagiere man sich auch in sozialen Projekten. Das verbinde und schaffe eine gemeinsame Haltung. Selbst den Fußboden ziert die gemeinsame Devise: „Gut drauf.“ Fischer hat ein Ziel klar im Blick: „Im Jahr 2020 wollen wir 100 Millionen Umsatz und 500 Mitarbeiter haben.“ Fischer und sein Partner Jäger haben dafür gesorgt, dass an der Realisierung dieses Ziels alle im Unternehmen mitarbeiten. Früh hat man bei Jäger Direkt eine Mitarbeiterbeteiligung eingeführt. Alle Mitarbeiter kennen die Zahlen. Jeder weiß, woran er ist und kann selbst Einfluss nehmen.





Schlusswort Prof. Dieter Weidemann



Gemeinsame Gespräche beim Abendessen


Tagungsort
Steigenberger Airport Hotel
Unterschweinstiege 16
60549 Frankfurt am Main
Tel. 069 6975-24 70