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Huberti: Wir gehen optimistisch in das Geschäftsjahr 2011

Herbstumfrage 2010 zur Lage der regionalen M+E-Unternehmen

22.11.2010
Offenbach am Main. Der Aufwärtstrend in der hessischen Metall- und Elektro-Industrie stimmt zuversichtlich: „Mehr als die Hälfte unserer Mitgliedsunternehmen schätzen ihre Lage im Herbst als gut oder sehr gut ein, 41 Prozent erwarten für das Frühjahr eine Verbesserung. Diese Angaben lassen uns vorsichtig optimistisch in das Geschäftsjahr 2011 blicken“, erklärt Wolfgang Huberti, Vorsitzender der HESSENMETALL Bezirksgruppe Offenbach-Hanau.
Die Herbstumfrage 2010 zeigt, dass die Stimmung in den Unternehmen überwiegend positiv ist. Während 89 Prozent die Lage als befriedigend oder besser einschätzten, bewerteten nur 11 Prozent der Befragten ihre derzeitige Lage als schlecht. 97 Prozent der Firmen blicken optimistisch in das Frühjahr 2011 und erwarten eine vergleichbare oder bessere Geschäftslage.

78 Prozent der Unternehmen bewerten ihre derzeitige Auftragslage aus ausreichend oder besser, 93 Prozent gehen von einer verbesserten oder gleichbleibenden Situation im Frühjahr 2011 aus.

Von einer gleichbleibenden oder steigenden Umsatzentwicklung für das Frühjahr 2011 gehen 94 Prozent der Unternehmen aus, nur sieben Prozent beklagen für den Herbst 2010 fallende Umsätze und sechs Prozent gehen von schlechteren Umsätzen im Frühjahr 2011 aus. Ertragsentwicklung und Investitionen zeigen ein positives Bild.

„Trotz positiver Zahlen und optimistischer Stimmung dürfen wir nicht in Euphorie verfallen. Es geht den Unternehmen zwar zunehmend besser und sie schauen optimistisch in das neue Geschäftsjahr, die Krise ist jedoch noch nicht vollständig überwunden“, sagt Hans-Joachim Jungbluth, Geschäftsführer der Bezirksgruppe. Viele Unternehmen seien an die Grenze ihrer Belastbarkeit gegangen, nun stehe die Konsolidierung im Mittelpunkt.
 
Die Sonderfrage der Herbstumfrage 2010 beleuchtet die Bedeutung von Energie.
 Der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten wird von den Unternehmen mit 4,8 Prozent angegeben. „Damit bilden die Energiekosten einen entscheidenden Faktor im Wettbewerb“, erläutert Huberti. Besonders durch die Kostensenkung in der Produktion, aber auch durch Effizienzsteigerungen in der Fertigungsautomation, bei Industriebeleuchtung, elektrischen Antrieben und der Gebäudeautomation würden diese Belastungen abgefedert.


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