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Ausgezeichnet wurden inhaltliche
Kriterien und der formale Aufbau der Berichte, aber auch Gestaltung und
Kreativität. Idee des Wettbewerbs ist es, die verpflichtend anzufertigen
Praktikumsberichte der Schülerinnen und Schüler dadurch aufzuwerten, dass
besonders gelungene Exemplare neben der Wertschätzung in der Schule diese noch
einmal öffentlichkeitswirksam gelobt werden.
Dr. Michael Kassner, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen und Sprecher der Region Mitte der Siemens AG, erläuterte, welche Vorteile ein gut geführter Praktikumsbericht im Rahmen der schulischen Berufsorientierung hat:
„Das Betriebspraktikum bringt viele Schüler erstmalig in den Kontakt mit den Unternehmen und Betrieben. Alle Erlebnisse und Herausforderungen, denen die Jugendlichen hier außerhalb ihres gewohnten Schulumfeldes begegnen, ermöglichen eine direkte Berufsorientierung. Gut, wenn durch den Praktikumsbericht die Ereignisse noch einmal aufgeschrieben und vielleicht auch bewertet werden müssen. Diesen Prozess wollen wir unterstützen, indem wir die Berichte weiter aufwerten und so Lehrern und Schülern einen Anreiz bieten, hier ein hohes Maß an Engagement zu investieren“, erläuterte der Unternehmer.
Kassner nahm die Auszeichnung der
18 Sieger gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus
e.V. des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, Friedrich Avenarius, vor. Die Siegerinnen und Sieger durften sich
über Geldpreise und Urkunden freuen.
HESSENMETALL unterstützt den Wettbewerb vor dem Hintergrund, dass gerade die M+E-Industrie in Hessen massiv auf Fachkräfte, Techniker und Ingenieure angewiesen ist.
Friedrich Avenarius sieht daher in einem guten Praktikumsbericht besonderes Potenzial: „Wenn junge Menschen ein Schulpraktikum in einem unserer Metall- und Elektrobetriebe machen, lernen Sie dort neben dem Unternehmen auch unsere Branche und natürlich auch die Ausbildungsberufe kennen. Beim Verfassen ihres Praktikumsberichts haben die Jugendlichen dann noch einmal die Gelegenheit, über das Erlebte nachzudenken und sich zu vergegenwärtigen, ob sie sich eine Zukunft in diesem Beruf vorstellen können. So können wir mit dem Wettbewerb erreichen, dass ein gutes Schülerpraktikum stärker im Gedächtnis der Praktikanten nachwirkt. Zudem bin ich immer wieder begeistert, wie diese motivierten Schüler mit viel Mühe über die spannenden Berufe berichten, in die sie kurz hineinschnuppern durften.“