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Schülerwettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

1. Hessenweite Preisverleihung auf dem Hessentag in Oberursel

16.06.2011
Bild Bester PraktikumsberichtOberursel. Zum ersten Mal wurden heute die hessischen Landessieger des Schülerwettbewerbs „Bester Praktikumsbericht 2010 / 2011“ ausgezeichnet. Die Übergabe der Preise erfolgte inmitten des Hessentages in den Räumlichkeiten der Hochtaunusschule in Oberursel. Die hessischen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT hatten sich in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband HESSENMETALL entschlossen, den vorher nur regional ausgeschriebenen Wettbewerb, 2011 auch auf Landesebene auszuschreiben.
Hierzu qualifizierten sich die Sieger der Regionen Nord-, Mittel- und Osthessen sowie die Besten aus dem Rhein-Main Gebiet für das Landesfinale, bei dem die Jury aus einer Vielzahl an hervorragenden Praktikumsberichten noch einmal die Besten bestimmen mussten.

Ausgezeichnet wurden inhaltliche Kriterien und der formale Aufbau der Berichte, aber auch Gestaltung und Kreativität. Idee des Wettbewerbs ist es, die verpflichtend anzufertigen Praktikumsberichte der Schülerinnen und Schüler dadurch aufzuwerten, dass besonders gelungene Exemplare neben der Wertschätzung in der Schule diese noch einmal öffentlichkeitswirksam gelobt werden.

Dr. Michael Kassner, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen und Sprecher der Region Mitte der Siemens AG, erläuterte, welche Vorteile ein gut geführter Praktikumsbericht im Rahmen der schulischen Berufsorientierung hat:


„Das Betriebspraktikum bringt viele Schüler erstmalig in den Kontakt mit den Unternehmen und Betrieben. Alle Erlebnisse und Herausforderungen, denen die Jugendlichen hier außerhalb ihres gewohnten Schulumfeldes begegnen, ermöglichen eine direkte Berufsorientierung. Gut, wenn durch den Praktikumsbericht die Ereignisse noch einmal aufgeschrieben und vielleicht auch bewertet werden müssen. Diesen Prozess wollen wir unterstützen, indem wir die Berichte weiter aufwerten und so Lehrern und Schülern einen Anreiz bieten, hier ein hohes Maß an Engagement zu investieren“, erläuterte der Unternehmer.

Kassner nahm die Auszeichnung der 18 Sieger gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e.V. des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, Friedrich Avenarius, vor. Die Siegerinnen und Sieger durften sich über Geldpreise und Urkunden freuen.


HESSENMETALL unterstützt den Wettbewerb vor dem Hintergrund, dass gerade die M+E-Industrie in Hessen massiv auf Fachkräfte, Techniker und Ingenieure angewiesen ist.


Friedrich Avenarius sieht daher in einem guten Praktikumsbericht besonderes Potenzial: „Wenn junge Menschen ein Schulpraktikum in einem unserer Metall- und Elektrobetriebe machen, lernen Sie dort neben dem Unternehmen auch unsere Branche und natürlich auch die Ausbildungsberufe kennen. Beim Verfassen ihres Praktikumsberichts haben die Jugendlichen dann noch einmal die Gelegenheit, über das Erlebte nachzudenken und sich zu vergegenwärtigen, ob sie sich eine Zukunft in diesem Beruf vorstellen können. So können wir mit dem Wettbewerb erreichen, dass ein gutes Schülerpraktikum stärker im Gedächtnis der Praktikanten nachwirkt. Zudem bin ich immer wieder begeistert, wie diese motivierten Schüler mit viel Mühe über die spannenden Berufe berichten, in die sie kurz hineinschnuppern durften.“  


Weitere Informationen und einen folgenden Bericht finden Sie unter HESSENMETALL, Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e.V


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