Spitzenreiter war mit einem Zuwachs von 309 Mio. auf insgesamt 731 Mio.
Euro und einer Steigerung von 70 Prozent die Metallerzeugung und
-bearbeitung. Um auch noch stolze 40 Prozent und 117 Mio. auf insgesamt 413 Mio. Euro legten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen zu.
"Wir freuen uns über Umfang und Tempo der Erholung unserer Industrie. Auch die beiden größten M+E-Branchen senden positive Signale. Der Fahrzeugbau hat im VDI-Innovationsklima-Index einen signifikanten Sprung getan. Der Maschinenbau hebt inzwischen seine Prognosen an. Dies alles stimmt uns optimistisch, dass auch die nachlaufende Beschäftigung, die seit vier Monaten bei knapp 197.000 Beschäftigten stagniert, allmählich wieder ins Plus dreht", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer von HESSENMETALL zu den im Auftrag des Arbeitgeberverbands erstellten aktuellen Daten des Hessischen Statistischen Landesamtes.
Natürlich hätten viele Firmen nach der Kurzarbeit noch Kapazitätsreserven. Gegen die skeptische Prognose eines Wachstums ohne Beschäftigungszuwachs spreche aber, dass die Zeitarbeit seit Monaten wieder deutlich anziehe. Flexible Beschäftigungsformen wie Teilzeit, Zeitarbeit und befristete Beschäftigung seien im Aufschwung für eine schnelle Erholung des Arbeitsmarkts enorm wichtig: Einstellungshürden würden abgesenkt, Neueinstellungen bei noch unsicheren Zukunftserwartungen erleichtert. Auch Geringqualifizierte bekämen damit eine Chance auf Einstieg in Arbeit. Deshalb dürfe dieses Einstiegstor in unbefristete Beschäftigung nicht als "atypisch" diffamiert oder durch Überregulierung beschädigt werden, so Fasbender abschließend.
Zu den Maizahlen im Einzelnen unter
M+E in Hessen/Konjunktur/Mai 10.