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Frühjahrsumfrage: Lage der M+E-Unternehmen der Region Offenbach-Hanau

Huberti: Start ins Geschäftsjahr 2011 von Optimismus geprägt

08.06.2011
Offenbach am Main. Die optimistische Stimmung der Unternehmen aus der Herbstumfrage 2010 hält auch im Frühjahr 2011 an.Allgemeine Geschäftslage
"92 Prozent der befragten Unternehmen aus dem Bereich Offenbach-Hanau bewerten ihre derzeitige allgemeine Geschäftslage als befriedigend oder besser. Damit haben sich die Einschätzungen in der Herbstumfrage 2010 weitestgehend bestätigt, denn 97 Prozent der befragten Unternehmen blickten zu diesem Zeitpunkt optimistisch in die Zukunft“, so Wolfgang Huberti, Vorsitzender der HESSENMETALL Bezirksgruppe Offenbach-Hanau.
92 Prozent der Unternehmen schätzen ihre allgemeine Geschäftslage als befriedigend oder besser ein. Nur 8 Prozent der Befragten beurteilen ihre derzeitige Lage als schlecht. Ebenfalls 92 Prozent werten ihre derzeitige allgemeine Geschäftslage vergleichbar oder besser als im Herbst 2010, nur 8 Prozent der Befragten als schlechter.


 
Alle Firmen blicken optimistisch auf die nächsten sechs Monate und erwarten mindestens eine vergleichbare oder bessere Geschäftslage. Die Unternehmen, die ihre allgemeine Geschäftslage im Frühjahr als schlecht bezeichnen, gehen von einer Verbesserung der Situation im Verlauf des Jahres aus.

83 Prozent der Unternehmen bewerten ihre derzeitige Auftragslage Auftragslage ausreichend oder besser, 92 Prozent gehen von einer verbesserten oder gleichbleibenden Auftragssituation in den nächsten sechs Monaten aus.

Im Frühjahr 2011 bewerten 75 Prozent der Unternehmen den derzeitigen Umsatz besser oder unverändert, 25 Prozent schlechter als im Herbst 2010. Alle Firmen gehen für den Herbst 2011 von einem gleichbleibenden oder gestiegenen Umsatz aus.

83 Prozent der Unternehmen schätzen den Umfang ihrer Investitionen als ausreichend oder verhältnismäßig groß, 17 Prozent als zu gering ein. Im Vergleich zum Herbst 2010 ist die Höhe der Investitionen bei 92 Prozent der Befragten unverändert oder gestiegen, 8 Prozent gaben an, dass die Investitionen in den letzten sechs Monaten zurückgegangen sind. Alle Unternehmen gehen von unveränderten oder eher steigenden Investitionen in den nächsten sechs Monaten aus.
 
„Das Thema Zeitarbeit geriet in den letzten Wochen und Monaten immer wieder in die Schlagzeilen. Die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage zeigen, dass die Behauptung, Zeitarbeit würde die Stammbelegschaft verdrängen, schlichtweg falsch ist. Wenn Aufträge von der Stammbelegschaft nicht abgearbeitet werden können, gleichzeitig aber noch nicht klar ist, ob sich dieser Zuwachs stabilisiert, dann stehen die Unternehmen vor der Entscheidung, sie nicht anzunehmen oder sie mit Zeitarbeit zu realisieren“, erklärt Huberti.

„Unbefristete Vollzeitbeschäftigung ist in den Unternehmen der M+E-Industrie der Normalfall. Der Anteil von Zeitarbeit liegt im Durchschnitt bei etwa 5 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass bei sinkender Beschäftigtenzahl auch die Zahl der Zeitarbeitnehmer abnehmen. Unsere Mitgliedsfirmen nutzen die Zeitarbeit als das, was sie auch sein soll: ein unverzichtbares Flexibilisierungsinstrument, das für viele Zeitarbeitnehmer auch die Vorstufe zur Stammbelegschaft bedeutet“, erklärt Hans-Joachim Jungbluth, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Offenbach-Hanau.

Die Anzahl der Beschäftigten in den an der Umfrage beteiligten Unternehmen beläuft sich im Frühjahr 2011 auf rund 12.000 Mitarbeiter, darunter 530 Zeitarbeitnehmer. Die Stammbelegschaft macht in den befragten Firmen 96 Prozent der Beschäftigten aus. Damit wurde im Vergleich zum Herbst 2010 der prozentuale Anteil der Stammbelegschaft erhöht.

Im Herbst 2010 waren unter den 12259 Beschäftigten 771 Zeitarbeitnehmer. Damit gehörten sechs Prozent der Beschäftigten zu Zeitarbeitsfirmen. Für die nächsten sechs Monate prognostizieren die Unternehmen einen Anteil von Zeitarbeitnehmern von 5,1 Prozent (573) bei insgesamt 11.222 Beschäftigten.
 
„Die Umfragewerte zeigen, dass die Lage der Unternehmen von einem ständigen Auf und Ab geprägt ist. Neben Auftrags- und damit verbundenen Umsatzspitzen fehlt eine durchgängige Auslastung auf hohem Niveau“, erklärt Wolfgang Huberti abschließend.

Zur Bezirksgruppe Offenbach-Hanau gehören 70 Unternehmen mit rund 18.000 Beschäftigten. An der Umfrage beteiligten sich 20 Prozent der Unternehmen, allerdings handelt es sich hier vorwiegend um größere Unternehmen mit insgesamt rund 12.000 Beschäftigten.


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