die Zielvorgabe für das angebotene CorporateLearningCamp. Ein CorporateLearningCamp – vom Un-Konferenz-Typ „BarCamp“ - lebt ausschließlich von der Aktivität der Teilnehmer. Es gibt keine vorher ausgewählten Referenten oder festgelegten Themen. Die entstehen erst durch mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Morgen eines jeden Tages.
Obwohl 90% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch nie so ein BarCamp erlebt hatten, standen am ersten Tag 15 und am zweiten Tag 16 Themen nach kurzer Vorstellung auf der Agenda. 3 bis 4 Räume waren immer mit parallel laufenden „Sessions“ belegt. Themenspektrum reichte von „Information Overkill“ über „Ist Weiterbildung eine Fehlinvestition?“, „Netzwerkbildung im Kurs“, „Informelles Lernen am Arbeitsplatz“, „The Flipped Classroom“ bis „Softskills und E-Learning“.
Vernetzung von Menschen und Themen war ein Ziel des CorporateLearningCamps. Hauptsächlich ging es aber darum, das Knowhow-Potential der Akteure des Corporate Learning sichtbar zu machen und Wissen und Erfahrungen über Unternehmensgrenzen hinweg nutzbar zu machen. Das scheint beim ersten CorporateLearningCamp gelungen zu sein. Die Grenzen von Lehren und Lernen verschwimmen in diesem Format so sehr, dass man hinterher gar nicht mehr weiß, wo man gegeben und wo man von Anderen profitiert hat. Die Rollen wechseln ständig und fast unbemerkt. Das ist bei der Zielgruppe derer, die selbst Lernen in Unternehmen anregen und gestalten, ein besonders interessanter Lerneffekt, wenn auch ohne didaktische Vorbereitung viel und intensiv gelernt wird .
Praktisch alle 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten während des Camps
ihre Begeisterung über die vielen nützlichen Anregungen, Tipps und
Sichtweisen, sowie von dem offenen und interessiertem Umgang
miteinander, der den Austausch auf gleicher Augenhöhe sehr unterstützte.
Das war auch für die Initiatoren überraschend: „Die beste Veranstaltung
die ich je erlebt habe“ und „habe eine neue Art neues Wissen zu
entwickeln erlebt“ so und in ähnlicher Weise positiv äußerten sich fast
alle Teilnehmer - auch ohne das sie danach gefragt hatten.
"Das Ergebnis macht uns Mut, weitere Erfahrungen mit Un-Konferenzen zu machen. Die Idee zu Un-Konferenzen ist aus der Aussage vieler Konferenzteilnehmer entstanden, das Beste seien die Pausen. Was machen die Menschen in der Pause? Sie suchen sich die Gesprächspartner selber und sie suchen sich die Themen selber. Und genau das organisiert man in einem BarCamp. Das CorporateLearningCamp 2012 ist schon beschlossen" so das gemeinsame Fazit von Chalotte Venema und Karlheinz Pape, als Initiatoren des ersten CorporateLearningCamps.
Weitere Infos finden sich auf der Hpmepage des CLC11:
http://colerncamp.hessenmetall.de/