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Die Zahlen der M+E-Industrie im Juni und Halbjahresbilanz

Fasbender: "Im Juni wieder mehr Arbeitsplätze als im Mai!"

24.08.2010
Frankfurt am Main. Die hessische M+E-Industrie befindet sich auf dem Weg aus der Krise, die wirtschaftliche Dynamik hält unvermindert an. Während die Zuwachsraten bei den Aufträgen auf hohem Niveau schon wieder rückläufig sind, legten die Umsätze im ersten Halbjahr jeden Monat deutlich zu.
"Wir können im Monat Juni eine Erhöhung der Beschäftigtenzahlen im Vormonatsvergleich feststellen: 197.130 Beschäftigte bedeuten fast 400 Einstellungen in der hessischen M+E-Industrie im letzten Monat. Euphorie ist jedenfalls fehl am Platz. Trotz optimistisch stimmender Auftrags- und Umsatz-Zahlen sind wir noch nicht über den Berg. Die hessische M+E-Industrie arbeitet jetzt mit Hochdruck an der Beseitigung der Folgeschäden durch die Wirtschaftskrise.
In dieser Konsolidierungsphase geht es um Stabilisierung. Dabei gibt es nichts zu verteilen", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL heute in Frankfurt zu den aktuellen Zahlen der größten hessischen Industrie.

Im ersten Halbjahr 2010 stiegen die Auftragseingänge gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um insgesamt 34 Prozent. An diesem positiven Ergebnis sind Auslandsaufträge und Inlandsnachfrage gleich stark mit jeweils rund 34 Prozent verantwortlich.

Trotz des verhaltenen Jahresauftaktes zeigt das erste Halbjahr 2010 mit einen Umsatzanstieg von 13 Prozent auf einen monatsdurchschnittlichen Gesamtumsatz von vier Mrd. Euro eine deutliche Erholungstendenz. Dabei haben die Inlandsumsätze um acht Prozent auf rund zwei Mrd. Euro und die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern um 18 Prozent auf zwei Mrd. Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 zugelegt.

Die guten Entwicklungen bei den Auftragseingängen und Umsätzen haben auch zu einem verlangsamten Rückgang der Arbeitsplätze beigetragen. Die Beschäftigtenzahl in der hessischen M+E-Industrie lag im ersten Halbjahr 2010 bei durchschnittlich 197.140 MitarbeiterInnen und damit fast fünf Prozent unter der des Vergleichszeitraums 2009. Allerdings nahm am Ende des Berichtszeitraumes, im Juni, die Zahl der Beschäftigten wieder zu.

Zu den Junizahlen im Einzelnen unter M+E in Hessen/Konjunktur/Juni 10.




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