Hätten die Unternehmen sich im Mai noch über drei zusätzliche Arbeitstage im Vergleich zum Vorjahr freuen können, so dämpften zwei Feiertage und ein Brückentag mehr als im Juni 2010 die Wirtschaftsaktivität in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie. „Die Zahlen können sich trotzdem sehen lassen“, so Fasbender weiter. Hessens größte Industrie habe im Juni 2011 den Umsatz um 6 Prozent auf 5 Mrd. Euro gesteigert und gegenüber dem Vorjahresmonat 9.270 neue Arbeitsplätze geschaffen. Inzwischen beschäftige die M+E-Industrie wieder 206.450 Menschen. Für die Zukunft erwartet HESSENMETALL abgeschwächtes Wachstum, aber immer noch Wachstum.
Auslandsaufträge dominierten im Juni 2011 mit einem Vorjahres-Plus von 10 Prozent die Auftragsbücher der Unternehmen der hessischen M+E-Industrie. Trotz einer um 5 Prozent gesunkenen Inlandsnachfrage lag das Gesamtergebnis bei einem Plus von über 2 Prozent.
Mit einem Gesamtumsatz von 5 Mrd. Euro konnte das Vorjahresergebnis um 6 Prozent überboten werden. Ausschlaggebend hierfür war das Plus von 13 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro bei den Auslandsumsätzen. Dagegen seien die Umsätze im Inland um ein Prozent auf 2,3 Mrd. Euro gesunken.
Sehr erfreulich entwickelte sich die Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie. Im Juni 2011 lag die Anzahl der Beschäftigten bei 206.450. Das sind 9.270 Arbeitsplätze mehr als noch vor einem Jahr: ein Plus von 4,7 Prozent.
Die weiteren Informationen zur Juni Konjunkturentwicklung finden Sie unter
M+E in Hessen...