Die Gesamtumsätze in der hessischen M+E-Industrie haben im Januar 2011 mit ihrem deutlichen Anstieg um 33 Prozent auf 4,2 Mrd. € unmittelbar an die Ergebnisse zum Ende des vergangenen Jahres anknüpfen können. Inlands- und Auslandsumsätze stiegen vergleichbar stark. Die Exportquote liegt bei knapp 54 Prozent. Die Auftragseingänge insgesamt stiegen um 9 Prozent. Acht der neun M+E-Branchen weisen nun einen positiven Beschäftigungssaldo auf. „Die erfolgreiche Aufholjagd im Geschäftsvolumen kommt jetzt breit auf dem Arbeitsmarkt an“, so Fasbender.
Vor allem die beiden größten M+E-Branchen erzielten sehr gute Umsatzzuwächse: Die Autoindustrie steigerte um 50 Prozent auf 1,17 Mrd. € und erhöhte ihre Beschäftigtenzahl um 1 Prozent auf knapp 46.000. In der Metallerzeugung und -bearbeitung gab es einen Umsatzsprung um 83 Prozent auf 890 Mio. € und eine Steigerung von 6 Prozent auf 13.100 Beschäftigte insgesamt. Auch das Ergebnis der Hersteller von DV-Geräten und optischen und elektronischen Erzeugnissen kann sich sehen lassen: Hier stieg der Umsatz um 25 Prozent auf 320 Mio. €, die Beschäftigung um 4 Prozent auf knapp 20.000.
Die neue Brancheneinteilung fasst unter „Reparatur und Installation von Maschinen und Anlagen“ die industrienahen Dienstleistungen zusammen. 14.600 Mitarbeiter erzielten hier 178 Mio. € Umsatz und konnten bei Umsatz (+ 7 Prozent) und Beschäftigung (+ 4 Prozent) zum Wachstum der M+E-Industrie beitragen.
Zu den ausführlichen Informationen unter M+E in Hessen...