Im Jahr 2010 hat die hessische Metall- und Elektro-Industrie mit zuletzt 201.000 Beschäftigten einen Umsatz von 51,1 Mrd. Euro erzielt und die Umsatzprognose aus der Herbstbilanz sogar noch übertroffen. Damit sind zwar die Einbrüche aus dem Jahr 2009 wieder eingeholt, aber der Vorkrisenstand von 53,4 Mrd. Euro im Jahr 2008 noch nicht erreicht. Seit dem Tiefststand im Mai sind 4.300 neue Stammarbeitsplätze entstanden. Im vierten Quartal drehte auch der Vorjahresvergleich der Beschäftigung endgültig ins Plus.
Im Dezember 2010 steigerte die hessische M+E-Industrie ihren Umsatz um 35 Prozent auf 4,8 Mrd. Euro - etwas stärker im Ausland. Die Auftragsbücher werden vor allem von ausländischen Firmen - im Dezember mit einem Zuwachs von 26 Prozent – gefüllt. Die Inlandsnachfrage holte deutlich auf und kletterte um beachtliche 19 Prozent. Die Exportquote lag bei 54 Prozent.
Das Geschäft brummte im Dezember vor allem in der
Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Sprung von 117 Prozent auf 941 Mio. Euro. Aber auch die
Autoindustrie steigerte um 54 Prozent auf 1,112 Mrd. Euro Umsatz. Der
Maschinenbau wuchs respektabel um 20 Prozent auf 851 Mio. Euro. Und die Nischenbranche
Sonderfahrzeugbau erzielte mit einem Plus von 64 Prozent 186 Mio. Euro. Fast wie im Lehrbuch stiegen die Beschäftigtenzahlen im Spitzenduo der Umsatzsteigerer: Im Sonderfahrzeugbau um 49 Prozent, in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 2,2 Prozent.
Die ausführlichen Zahlen und Info finden Sie unter
M+E in Hessen/M+E Konjunktur...