Allerdings liegt das Niveau noch ein Prozent unter dem Vorjahr. Mit
einer Steigerung um 15 Prozent bewegen sich die Gesamtumsätze im
zweistelligen Bereich bei allerdings nur noch leicht steigenden
Auftragseingängen", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des
Arbeitgeberverbands HESSENMETALL heute in Frankfurt zu den aktuellen
Zahlen der größten hessischen Industrie. Der Abstand zum Vorkrisenniveau belaufe sich bundesweit in der Produktion auf 16 Prozent und bei der Auftragslage auf 11 Prozent.

Wegen der höheren Vorjahres-Basiswerte – der September 2009 war bereits weniger von der Wirtschaftskrise betroffen als die Vormonate – stiegen die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie insgesamt lediglich um 0,6 Prozent. Dabei schlägt das Ausland mit einem Plus von 3,9 Prozent zu Buche, während die Inlandsorders um 2,5 Prozent nachgaben.
Die Umsätze stiegen im September auf 4,6 Mrd. Euro. Der Zuwachs war zwar schwächer als im Vormonat, bewegt sich aber mit rund 15 Prozent noch immer im zweistelligen Bereich. Inlandsumsätze trugen mit einer Steigerung um 13 Prozent, Auslandsumsätze mit einer Zunahme um 17 Prozent zu diesem Ergebnis bei.
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Konjunktur/September 10.