Auswertung der Entwicklung von Umsatz, Auftragseingängen und Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie
Stand: September 2011
In den beiden Vormonaten hatten vor allem die schwachen Auslandsaufträge die Entwicklung des konjunkturellen Frühindikators „Auftragseingänge“ für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie noch deutlich gebremst. Im September 2011 zeigen sich nun wieder Besserungs-tendenzen. Gleichzeitig haben sowohl die Umsätze als auch die Beschäftigung ihre stabilen Aufwärts-trends beibehalten – wenn auch mit geringfügigen Einschränkungen.
Nach dem Einbruch im August haben die preisbereinigten
Auslandsaufträge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im September 2011 wieder zugenommen: gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent. Auch die
Inlandsnachfrage hat sich gleichzeitig etwas – auf 10,0 Prozent – beschleunigt, so dass die Auftragseingänge insgesamt um 6,6 Prozent gestiegen sind.
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Die Entwicklung der preisbereinigten Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie ist im bisherigen Jahresverlauf einer leicht abfallenden Kurve gefolgt: So ist im Durchschnitt des drittenQuartals 2011 mit einem Anstieg von insgesamt 4,7 Prozent der niedrigste Wert unter den drei Quartalen in diesem Jahr ermittelt worden. Hierzu hat insbesondere der August 2011 mit seiner deutlich negativen Entwicklung bei den Auslandsaufträgen beigetragen. Der Quartalsdurchschnitt hat damit bei den Auslandsbestellungen um 0,6 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen. Die Inlandsnachfrage hat dagegen im Jahresverlauf wenig von ihrer Dynamik eingebüßt: sie hat im Durchschnitt des dritten Quartals 2011 knapp zweistellig – um 9,4 Prozent – zugenommen.
Das stabile Wachstum der
Umsätze in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie hat auch im September 2011 angehalten: Insgesamt haben sie 5,587 Mrd. € erreicht und damit gegenüber dem Vorjahr um 19,8 Prozent zugenommen. Dabei sind die
Auslandsumsätze sogar um 27,5 Prozent auf 3,047 Mrd. € gestiegen; aber auch die
Inlandsumsätze haben sich mit einem Zuwachs um 11,6 Prozent auf 2,540 Mrd. € weiterhin im zweistelligen Wachstumsbereich aufgehalten. Die M+E-Exportquote hat damit bei 54,5 Prozent gelegen.
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Die positive Umsatzentwicklung in der hessischen M+E-Industrie hat sich
auch im dritten Quartal 2011 als stabil erwiesen: Insgesamt sind mit
monatsdurchschnittlich 5,073 Mrd. € im Vorjahres-vergleich um 17,7
Prozent mehr umgesetzt worden; im gesamten Quartal sind dies 15,219 Mrd.
€ gewesen. Dabei haben hier nach wie vor die Auslandsumsätze dominiert:
sie sind deutlich um 20,9 Prozent auf monatsdurchschnittlich 2,700 Mrd.
€ gewachsen; die Umsätze mit Geschäftspartnern aus dem Inland haben mit
einem Anstieg von 14,3 Prozent im Monatsdurchschnitt des dritten
Quartals einen Wert von 2,373 Mrd. € erreicht. Die Exportquote ist im
Vergleich zum zweiten Quartal 2011 (54,4 Prozent) mit 53,2 Prozent etwas
zurückgegangen.
Die
Beschäftigungsentwicklung in den Unternehmen der hessischen
M+E-Industrie ist auch im September 2011 weiterhin deutlich aufwärts
gerichtet: Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat ist die Anzahl der
Beschäftigten um 5,0 Prozent auf
210.110 gestiegen – über 10.000
Personen mehr als vor einem Jahr oder 7.100 Personen mehr als noch im
Januar 2011.
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Die positive Entwicklung der Beschäftigung in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie hat sich bis in das dritte Quartal 2011 hinein fortgesetzt und erst mit dem September 2011 einen leichten Rückgang der Steigerungsraten erlebt: Im Durchschnitt des dritten Quartals 2011 sind mit 208.830 um 5,0 Prozent mehr Mitarbeiter beschäftigt gewesen als vor einem Jahr – ein historischer Rekordwert der Steigerungsraten!
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