Auswertung der Entwicklung von Umsatz, Auftragseingängen und
Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie
Stand: Januar 2011
Vor allem die Inlandsnachfrage hat zu
Beginn des Jahres 2011 den Frühindikator Auftragseingänge positiv beeinflusst.
Aber auch die Umsatzentwicklung hat Anschluss gehalten an die hervorragende
Entwicklung des vergangenen Jahres. Die Beschäftigung hat ihren jungen
Aufwärtstrend deutlich beschleunigen können.
Mit einem Plus von 19,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstand ist die Inlandsnachfrage im Januar 2011 außerordentlich erfolgreich in das laufende Jahr gestartet. Die Auftragseingänge aus dem Ausland haben dagegen den – allerdings extrem hohen – Wert des Vorjahres um 1,6 Prozent verfehlt. Die preisbereinigten Auftragseingänge sind damit für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie insgesamt um 8,5 Prozent höher als vor einem Jahr ausgefallen.

Die Gesamtumsätze in der hessischen M+E-Industrie haben im Januar 2011 mit ihrem deutlichen Anstieg um 33,4 Prozent auf 4,220 Mrd. € unmittelbar an die Ergebnisse zum Ende des vergangenen Jahres anknüpfen können. Dabei sind die Inlandsumsätze mit einem Plus um 32,1 Prozent auf 1,950 Mrd. € nahezu gleich stark gestiegen wie die Auslandsumsätze, die mit einem Zuwachs um 34,5 Prozent 2,271 Mrd. € ausgewiesen haben. Die Exportquote ist mit 53,8 Prozent nahezu konstant geblieben.

Vor allem die beiden größten M+E-Branchen erzielten sehr gute Umsatzzuwächse: Die Autoindustrie steigerte um 50 Prozent auf 1,17 Mrd. € und erhöhte ihre Beschäftigtenzahl um 1 Prozent auf knapp 46.000. In der Metallerzeugung und –bearbeitung gab es einen Umsatzsprung um 83 Prozent auf 890 Mio. € und eine Steigerung von 6 Prozent auf 13.100 Beschäftigte insgesamt. Auch das Ergebnis der Hersteller von DV-Geräten und optischen und elektronischen Erzeugnissen kann sich sehen lassen: Hier stieg der Umsatz um 25 Prozent auf 320 Mio. €, die Beschäftigung um 4 Prozent auf knapp 20.000.
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.Der Beschäftigtenzuwachs in der hessischen M+E-Industrie hat sich im Januar 2011 deutlich verstärkt: Im Vorjahresvergleich sind mit 203.010 Personen bereits um 2,8 Prozent mehr beschäftigt gewesen (Dezember 2010: plus 0,6 Prozent). Innerhalb eines Jahres wurden damit 5.530 Stammarbeitsplätze geschaffen.

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Umsatz nach Branchen auf Jahresbasis 2010
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Beschäftigung nach Branchen auf Jahresbasis 2010
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