Auswertung der Entwicklung von Umsatz, Auftragseingängen und
Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie
Stand: Februar 2011
Im Februar 2011 hat sich in der hessischen M+E-Industrie bei deutlich verbesserter Auftragslage die Umsatzentwicklung weiter leicht beschleunigt. Die Auslandsgeschäfte haben dabei dominiert. Als Folge dieser anhaltend positiven Entwicklung erreicht die Zuwachsrate der Beschäftigung mittlerweile Spitzenwerte.

Im zweiten Monat des laufenden Jahres sind die preisbereinigten
Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich deutlich um insgesamt
14,2 Prozent gestiegen. Im Gegensatz zum Jahresbeginn haben dabei die
Auslandsorders kräftig um
16,3 Prozent zugelegt (Januar 2011: minus 1,6 Prozent), während die Auftragseingänge aus dem
Inland mit einem Plus um
12,4 Prozent nicht an den hervorragenden Januar-Wert herangereicht haben.

Auf der Basis einer anhaltenden Auftragsbelebung hat sich die Umsatzentwicklung der Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im Februar 2011 weiter beschleunigt: Insbesondere die Auslandsumsätze haben dabei mit einem Plus von 40,7 Prozent auf 2,929 Mrd. € die Gesamtentwicklung positiv beeinflusst: Aber auch die Inlandsumsätze haben mit ihrer Zunahme um 26,7 Prozent auf 2,017 Mrd. € eine positiven Beitrag geleistet für den Anstieg der Gesamtumsätze um 34,6 Prozent auf 4,946 Mrd. €. Die Exportquote ist damit deutlich auf 59,2 Prozent gestiegen.
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Vor allem die beiden größten M+E-Branchen erzielten sehr gute Umsatzzuwächse: Die Autoindustrie steigerte um 48 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Die Metallerzeugung und -bearbeitung erhöhte um 56 Prozent auf 810 Mio. €. Im Maschinenbau stieg der Umsatz um 38 Prozent auf 709 Mio. €. Die industrienahen Dienstleistungen trugen mit einer Steigerung um 15 Prozent auf 202 Mio. € Umsatz zum positiven Februar-Ergebnis der hessischen M+E-Industrie bei.
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Die
Beschäftigtenanzahl in der hessischen M+E-Industrie ist im Februar 2011 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um mehr als
6.220 Personen (ohne Zeitarbeitnehmer) auf
202.970 gestiegen. Dies bedeutet mit einer Zunahme von
3,2 Prozent eine selbst in der Aufschwungphase der Jahre 2007/2008 nicht registrierte Steigerung.

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