Auswertung der Entwicklung von Umsatz,  Auftragseingängen und Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie

Stand: Dezember 2010


Zum Jahresende 2010 haben sich die klassischen Indikatoren für die hessische M+E-Industrie erneut in einem besonders guten Licht gezeigt: Zuwachsraten bei den Auftragseingängen und den Umsätzen im deutlich zweistelligen Bereich – sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft – und weiter steigende Zuwächse bei der Entwicklung der Beschäftigung berechtigen zu verstärkter Hoffnung auf einen positiven Konjunkturverlauf.






Der Schwerpunkt der Nachfrageentwicklung in der hessischen M+E-Industrie hat im Dezember 2010 im Vorjahresvergleich erneut – mit einem Plus von 26,3 Prozent – bei der Entwicklung der Auftragseingänge aus dem Ausland gelegen. Der Anstieg der Inlandsnachfrage im Dezember 2010 lag bei repektablen 19,4 Prozent. Insgesamt hat der Anstieg der preisbereinigten Auftragseingänge bei 22,6 Prozent gelegen.





Bei der Entwicklung der Umsätze haben unterschiedliche Vorjahres-Basiswerte hingegen keinen Einfluss gehabt: Auch bei diesem Indikator haben sich im Dezember 2010 die Auslandsumsätze allerdings mit einem Anstieg von 40,8 Prozent auf 2,561 Mrd. € deutlich besser entwickelt als die Inlandsumsätze, die mit 2,193 Mrd. € um 29,2 Prozent höher als vor einem Jahr gelegen haben. Die Gesamtumsätze in der hessischen M+E-Industrie sind damit um 35,2 Prozent auf 4,754 Mrd. € gestiegen. Die Exportquote hat sich weiter auf 53,9 Prozent erhöht.





Die größte Umsatzentwicklung erreichte im Dezember 2010 die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Zuwachs um 116,8 Prozent.





Der Beschäftigtenzuwachs in der hessischen M+E-Industrie hat sich im Dezember 2010 weiter verstärkt: Im Vorjahresvergleich sind mit 201.080 Personen bereits um 0,6 Prozent mehr beschäftigt gewesen (November 2010: plus 0,4 Prozent). Seit dem Tiefstand im Mai 2010 macht dies einen Beschäftigungszuwachs von über 4.300 Mitarbeitern aus.





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