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| Die Entwicklung der Wirtschaftsdaten im April 2011 zeigt die weitere Erholung der hessischen Metall- und Elektroindustrie. Der Zukunftsindikator „Auftragseingänge“ entwickelte sich allerdings – vor allem wegen der besonders dynamischen Entwicklung vor einem Jahr – nur schwach. Die Umsätze – insbesondere aus dem Inland – sind dagegen weiterhin deutlich gestiegen und der konjunkturell „nachlaufende“ Indikator „Beschäftigung“ hat den stärksten Zuwachs der vergangenen Jahre erzielt. |
| Nachdem die Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen
M+E-Industrie vor einem Jahr – nach dem Rezessionsjahr 2009 – besonders
dynamisch zugenommen hatten, sind sie im April 2011 im
Vorjahresvergleich insgesamt lediglich um 3,6 Prozent gestiegen. Dabei
sorgte die Inlandsnachfrage mit ihrem Plus um 11,6 Prozent für ein
positives Gesamt-Vorzeichen, denn die Auslandsaufträge gingen um 4,4
Prozent zurück. |

| Die Umsatzentwicklung in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie verlor im April 2011 an Dynamik, erreichte aber mit einem Anstieg gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 18,3 Prozent auf 4,417 Mrd. Euro nach wie vor deutliche Zuwächse. Dabei sind die Inlandsumsätze um 8,4 Prozent auf 2,080 Mrd. Euro, die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern um 28,9 Prozent auf 2,337 Mrd. Euro gestiegen. Die Exportquote beträgt damit 52,9 Prozent. |

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| Die Beschäftigungsentwicklung in der hessischen M+E-Industrie bricht derzeit alle Rekorde. So ist die Anzahl der Beschäftigten im April 2011 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf fast 205.000 gestiegen; das sind 8.100 Personen mehr als vor einem Jahr gewesen. |


