Auswertungen über die Entwicklung von Umsatz und Beschäftigung in Hessen Datenstand: April 2010
Seit Jahresbeginn liegen die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich im deutlich zweistelligen Die Einbußen des Vorjahres konnten damit allerdings noch nicht ausgeglichen werden. Wie bereits im März haben auch die Umsätze im April 2010 ein zweistelliges Plus erreicht – vor allem wegen der seit vier Monaten hervorragenden Entwicklung der Auslandsaktivitäten. Lediglich die Beschäftigung ist immer noch rückläufig – allerdings mit weiter zurückgehenden Abnahmeraten.
Mit einem Zuwachs um
36,8 Prozent sind die preisbereinigten
Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im April 2010 im Vorjahresvergleich
insgesamt deutlich, aber etwas schwächer angestiegen als noch im März. Dabei haben mittlerweile die
Auslandsaufträge mit einem Plus von
42,0 Prozent die Führung bei den Zuwachsraten übernommen – bei einem immer noch kräftigen Anstieg der
Inlandsorders um
32,0 Prozent.
Quelle: Sonderauswertung des Hessischen Statistischen Landesamtes, eigene Berechnungen |
Auch bei den Umsätzen zeigt die Entwicklung der Auslandsaktivitäten im April 2010 die höheren Werte: Mit einem Plus von
13,9 Prozent auf
1,801 Mrd. € sind die Umsätze mit
ausländischen Geschäftspartnern stärker gestiegen als die
Inlandsumsätze: Hier ist mit einem Zuwachs um
10,3 Prozent ein Wert von
1,925 Mrd. € erzielt worden. Damit hat die
Exportquote im April 2010
48,3 Prozent betragen und damit erstmals seit Oktober 2009 die 50-Prozent-Marke unterschritten.

Quelle: Sonderauswertung des Hessischen Statistischen Landesamtes, eigene Berechnungen
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Der seit Jahresbeginn anhaltende Rückgang der Abnahmeraten bei den in der hessischen M+E-Industrie Beschäftigten hat sich auch im April 2010 fortgesetzt: Nach minus 5,8 Prozent im Januar, minus 5,5 Prozent im Februar und minus 4,7 Prozent im März sind im April 2010 mit
196.950 noch um
4,4 Prozent weniger als vor einem Jahr beschäftigt gewesen.

Quelle: Sonderauswertung des Hessischen Statistischen Landesamtes, eigene Berechnungen
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