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Der Anteil an mathematisch-naturwissenschaftlich technischem Unterricht in Deutschland ist unterentwickelt. Hier liegen – laut aktueller OECDStudie – Russland und osteuropäische Länder weit vorne. Kaum jede vierte Unterrichtsstunde für 12- bis 14-jährige deutsche Schüler entfällt auf „MINT-Fächer“.Das muss sich ändern: Wir brauchen eine Offensive für den industriellen Nachwuchs. Die Schüler brauchen mehr Unterricht in den MINTFächern. Die „naturwissenschaftliche Lücke“ in den Jahrgangsstufen fünf und sechs muss geschlossen, der Unterricht praxisorientierter werden.
Schulen und Unternehmen sollten besser kooperieren, um mehr „unentschlossene, aber begabte“ Jugendliche an MINTBerufe und -Studiengänge heranzuführen. Denn Hessens größte Industrie, die M+E-Industrie – Innovationsmotor, hoch internationalisiert und mit 46 000 Euro Durchschnittseinkommen pro Jahr ein guter Arbeitgeber – sucht händeringend Akademiker, Fachkräfte und Azubis für den technischen Bereich. Dabei sind die M+EUnternehmen und ihr Arbeitgeberverband schon sehr aktiv, zum Beispiel auf Ausbildungs-Info-Tagen und Messen.
Allein unsere Info-Busse brachten 2011 an mehr als 200 Einsatztagen die Hightech-Berufswelt der M+EBranchen zu über 20 000 Schülern eines Jahrgangs. Und die besten Hessen bei der Physikolympiade werden seit Jahren von uns prämiert. Wir werden unskünftig noch mehr anstrengen müssen.
„Wir werden uns noch mehr anstrengen“